Vereinigung der Dekanate Gräfenberg und Forchheim zum neuen Dekanat „Fränkische Schweiz“

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Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,

nach vielen Jahren der Vorbereitung ist es bald soweit: Zum 1. Januar 2027 vereinigen sich die Dekanate Gräfenberg und Forchheim zum neuen Dekanat „Fränkische Schweiz“ mit Sitz in Gräfenberg. Das neue Dekanat „Fränkische Schweiz“ mit 23.000 evangelischen Christinnen und Christen in 22 Kirchengemeinden, hat eine Fläche von rund 700 km² und umfasst den größten Teil des Landkreises Forchheim und reicht in die Landkreise Bamberg, Bayreuth und Nürnberger Land hinein. Seine Ausdehnung erstreckt sich von Neunkirchen am Brand im Süden des Landkreises bis zum im Landkreis Bamberg gelegenen Heiligenstadt und von Forchheim bis zur Kirchengemeinde St. Helena in Simmelsdorf. Geleitet wird das neue Dekanat Fränkische Schweiz, in dem 25 Pfarrpersonen tätig sind, von den bei- den bisherigen Dekanen aus Forchheim und Gräfenberg, meinem Kollegen Enno Weidt und mir gemeinsam. Daher bleiben auch beide bisherige Dekanatsbüros in Gräfenberg und Muggendorf vorerst bestehen. Gefeiert wird die Vereinigung zum Dekanat Fränkische Schweiz mit einem Festgottesdienst am Sonntag den 21. Februar um 14.00 Uhr in der St. Johanniskirche in Forchheim. Die Festpredigerin ist Regionalbischöfin Berthild Sachs, die als meine Vorgängerin als Dekanin von Gräfenberg schon 2019 den ersten Impuls zum gemeinsamen Weg der beiden Dekanate gegeben hatte. Dem folgten in den letzten Jahren viele Gespräche und viel Kooperationen über die Dekanatsgrenzen hinweg, bis die Vereinigung nun im Juli kirchenrechtlich genehmigt werden konnte und zum Jahreswechsel in Kraft treten kann. Ziel der Vereinigung der beiden kleineren Dekanate ist, dass angesichts rückläufiger Mitgliederzahlen und Finanzmittel Doppelstrukturen vermieden, Synergien genutzt und Verwaltungsaufgaben effizienter organisiert werden können. Zudem ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, dass die beiden bisherigen Dekanate eine Region bilden und zusammengehören. Die strukturellen Veränderungen sind aber kein Selbstzweck, sondern sind durch die deutlich zurückgehende Zahl an Kirchenmitgliedern und Personal notwendig geworden. Sie dienen dazu, dass wir als Evangelisch Lutherische Kirche in der Fränkischen Schweiz, unserem Auftrag: „das Evangelium, die gute Botschaft, vom barmherzigen Gott den Menschen in Wort und Tat nahe zu bringen“, auch unter veränderten Rahmenbedingungen gut nachkommen können. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies in unserem neuen Dekanat Fränkische Schweiz gut gelingen wird. 

Ihr Reiner Redlingshöfer, Dekan